Kategorie:News

Reinhard Sperr im E-Mobil (2)

KEM Mondseeland präsentiert Klimaschutz-Vorbildbetrieb „Der Service Gärtner“

Die Klima- und Energiemodellregion Mondseeland ist eine von über 90 Modellregionen in ganz Österreich, die jeweils in ihrem Gebiet Energie- und Klimaschutzthematiken vorantreiben und in der Bevölkerung sichtbar machen. Die KEM Mondseeland gibt es nun bereits seit 3 Jahren und wird von Managerin Stefanie Mayrhauser seit Mai des heurigen Jahres durch eine erneute 3-jährige Umsetzungsphase bis 2022 geführt. Ihr ist es ein großes Anliegen, Vorreiter im Bereich Ökologiebewusstsein der Bevölkerung vorzustellen und diese stärker ans Tageslicht zu bringen, um einen notwendigen Wertewandel zu beschleunigen. Dieses Umdenken ist im Sinne des Klimaschutzes notwendig, denn aktuell überschreiten die Klimaschutzwerte den vorgeschriebenen der Regierung noch um ein Vielfaches.

Reinhard Sperr im E-Mobil (2)

Foto: Reinhard Sperr/Der Service Gärtner

Schon während der Anfänge der KEM Mondseeland wurde viel mit regionalen AktuerInnen über Klimaschutzthemen gesprochen. Dabei fiel im Gespräch häufig ein konkreter Betrieb, der seine nachhaltige ökologische Unternehmensführung inzwischen zu seinem Markenzeichen machte. „Der Service Gärtner“ aus der kleinen Gemeinde Oberhofen am Irrsee ist bekannt dafür, sich stets neuen Herausforderungen zu stellen und neue Wege des Arbeitens einzuschlagen. Die hochwertige Gartenplanung, Gartengestaltung und Gartenpflege seit 2000 im Salzburgischen und Oberösterreichischen Raum, dafür ist „Der Service Gärtner“ rundherum bekannt – da ist man natürlich dementsprechend viel in der Region unterwegs. Bald stellte sich daher die Frage, wie die Mobilität „ökologisiert“ und durch Nutzung alternativer Antriebsformen der Schadstoffausstoß minimiert werden kann. Rasch schlug man daher eine ganz neue Richtung ein, 2009 wurde bereits das erste Fahrzeug von Diesel auf Erdgas umgestellt, ab 2014 wurden insgesamt vier Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, je zwei mit Gas und Strom, betrieben. Ein intelligentes Routenplanungssystem soll zusätzlich „leere“ Kilometer vermeiden. Als alternative Systeme können Fahrgemeinschaften und öffentliche Systeme genutzt werden, und das zu besonderen Konditionen für die Mitarbeiter – ein Zuckerl ist beispielsweise die kostenfreie Vorteilscard für die ÖBB. Außerdem reist man bei Geschäftsreisen und Firmenausflügen fast nur noch öffentlich in Städte an, so spart der Betrieb rund 4 500 km Dienstwege jährlich mit dem Auto. Weiters erstellt der Betrieb Gemeinwohlbilanzen und tätigt Kompensationen der CO2-Emissionen, die durch das Unternehmen selbst sowie die Schwesternbetriebe „Energiepflanzen.com“ und „Jumbograshecke.com“ verursacht werden, seit 2014 – beispielsweise in Form von jährlichen Investitionen in Klimaschutzprojekte. Ein nicht zu unterschätzender Nebeneffekt ist darüber hinaus die Sensibilisierung von Mitarbeitern und Kunden, der Mehrwert im Bereich Marketing sowie die Unterscheidung im Mitbewerb.

Der Klimaaktiv-Projektpartner und seit 2007 auch Klimabündnisbetrieb zeigt sich sehr öffentlichkeitwirksam und präsentiert seine innovativen und nachhaltigen Ansätze stets nach außen – und das macht sich bezahlt: Auszeichnung OÖ Landespreis für Umwelt und Nachhaltigkeit – eine Ehrung von Landesrat Anschober für die Fuhrparkumstellung auf alternative Antriebe; Gewinner des „TRIGOS“, der größte Preis des Landes OÖ für Nachhaltiges Wirtschaften und Corporate Social Responsibility in der Kategorie „ganzheitliches CSR-Engagement Kleinunternehmen“; die Auszeichnung der WKO OÖ „ineo“ als einer der 3 besten Ausbildungsbetriebe Oberösterreichs unter Kleinbetrieben für vorbildliches Engagement in der Lehrlingsausbildung; das Österreichische Staatswappen für die Ausbildung „Gartengestaltung“ im Februar 2017; die Nominierung zum „Energyglobe“ für das Projekt „CO2-frei mobil“ sowie die Nominierung für den SDG-Award im Dezember 2017.

Sperr Reinhard, der 2000 das Unternehmen gegründet hat, lebt auch privat sehr umweltbewusst. Er erzeugt gemeinsam mit seiner Familie auf einem kleinen Bauernhof in Oberhofen am Irrsee hochwertiges Fleisch von Gollway-Rindern sowie seltene Marmeladen-Sorten, schnellwachsende Energiehölzer und die alternative Heckenpflanze „Jumbogras“ – Sperr gilt als Energiepionier im Mondseeland!

Kontakt:

Der Service Gärtner

Mail: info@derservicegaertner.at

Tel.: 06213/69 956

Webseiten:

www.derservicegaertner.at

www.energiepflanzen.com

www.jumbograshecke.com



Energiespartipp Nr27

Energiespartipps für die Adventzeit

Passend zur besinnlichen und „energiegeladenen“ Adventzeit ein paar Tipps, wie ihr die kurzen Tage angenehm und gleichzeitig umweltbewusst gestalten könnt! Gerade bei der WEIHNACHTSBELEUCHTUNG ließe sich noch viel Energie einsparen. Lichtverschmutzung ist ein Thema, dass nicht nur den Menschen, sondern auch Tiere und Pflanzen betrifft!

Energiespartipp Nr27 IMG_0458 (2) IMG_0454 (2) IMG_0466 (2) IMG_0459 (2)Energiespartipp Nr7



IMG_3897 (2)

Neues Team in der LEADER-Region Fuschlsee Mondseeland

Mit November 2019 gibt es ein neues Team in der LEADER-Region! Die Unteracherin Julia Soriat-Castrillón leitet ab sofort die Geschäfte der FUMO und steht als Ansprechpartnerin für Menschen, mit Ideen für die Region, zur Verfügung.

Elisabeth Höllwarth-Kaiser kann auf ihre 12 Jahre „Bürgermeisterei“ und auf die weitreichenden Entwicklungen in Oberhofen am Irrsee bereits stolz zurückblicken. Seit 2018 hat sie zusätzlich als Obfrau des Dachvereines zur Regionalentwicklung Fuschlsee-Mondseeland die Agenden der LEADER-Region übernommen, was für ihren prägenden Einsatz in der Region spricht. Erfreut weiß sie die FUMO nun wieder in sehr guten Händen. Gemeinsam mit Projektmitarbeiterin Stefanie Mayrhauser setzt sich Julia Soriat Castrillón mit viel Motivation und Willensbereitschaft ab sofort für neue nachhaltige Projekte und Prozesse in der Region ein.

„Gemeinsam lokale Antworten finden!“ – unter diesem Motto war Julia in den letzten Jahren für eine aktive Gemeinwesen- und Regionalentwicklung tätig. Nicht nur aus ihrem Masterstudium für „Community Development“, sondern auch durch ihre vielseitigen Erfahrungen, die sie im Rahmen ihrer bisherigen beruflichen Laufbahn im In- und Ausland gesammelt hat, schöpft sie Energie und Ideen für ihre neue Geschäftsführertätigkeit. Ihr Know-How in partizipativen Prozessen und Moderationsmethoden, Prozess- und Projektentwicklung sowie in beratenden Tätigkeiten ist die beste Grundvoraussetzung, um die LEADER-Region erfolgreich in die neue Förderperiode, welche voraussichtlich 2021 starten wird, zu führen.

Das Jahr 2020 ist schon vielversprechend, was die vielen neuen Projektideen zeigen. Diese reichen von innovativen Nahversorgungs-Lösungen über alternative Winterangebote bis hin zu pädagogisch wertvollen Erlebniswegen. Auch 2019 stand die Region bereits stark im Zeichen von LEADER, wie beispielsweise der neue Aussichtsturm Kulmspitze, die sichtbare historische Holzschiebeleiter in Mondsee, der neue Nahversorger in Ebenau & Gaißau oder der erfolgreiche „Makerday“ im Werkschulheim Felbertal zeigten. Insgesamt konnten schon
87 % der öffentlichen Mittel, die der Region in insgesamt 7 Jahren zur Verfügung stehen, innerhalb der 17 Gemeinden sinnvoll gebunden werden.

IMG_3912 (2)

Wir freuen uns auf Eure Kontaktaufnahme:

http://www.regionfumo.at/uber-uns/lag-management/



DCIM

VS TILO – Die Klimaschutz-Vorbildschule im Mondseeland

Die Volksschule TILO betätigt sich bereits zum zweiten Mal am Programm des Klima- und Energiefonds Österreich „Klimaschulen“ – diesmal möchten die Beteiligten der Bevölkerung und Politikern auf verschiedene Art und Weise zeigen, wie wichtig ihnen das Thema Klimaschutz ist.

Bereits im Jahr 2017 setzte die Schule ein deutliches Zeichen – das große Potential des Schuldaches wurde genutzt und eine 40 kWp-Anlage errichtet. Zur offiziellen Eröffnung der Anlage fand in der Turnhalle der VS TILO der „PV-Tag“, organisiert von den Gemeinden Tiefgraben, St. Lorenz und der KEM Mondseeland, statt, um über die neue Anlage selbst, Photovoltaik im Allgemeinen und den Solarpotentialkataster im Mondseeland zu informieren.

Das aktuelle Klimaschulenprojekt 2019/20 „Mondseelandkids für Klimaschutz“ wurde mit einem LandArt-Kunstwerk, welches gemeinsam mit Alexandra Schmidhuber, den Klimaschulen-Schülern und Lehrern umgesetzt wurde, direkt vor dem Schulgebäude SICHTBAR gestartet. Ein Blick von oben verdeutlicht die vielen, in den vergangenen Jahren getätigten Klimaschutz-Maßnahmen der Schule.

DCIM

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

 



DCIM

START DES KLIMASCHULENPROJEKTES „MONDSEELANDKIDS FÜR KLIMASCHUTZ“

Drei Schulen des Mondseelandes, die VS Oberwang, die VS TILO und die Unesco NMS Mondsee, beteiligen sich im heurigen Schuljahr am Klimaschulenprojekt „Mondseelandkids für Klimaschutz“, welches von der Klima- und Energiemodellregion Mondseeland gemeinsam mit dem Technologiezentrum Mondseeland durchgeführt und vom Klima- und Energiefonds gefördert wird.

Ziel dieses Förderprogramms ist es, die Kinder für umweltrelevante Themen zu sensibilisieren. Das ganze Schuljahr werden sich die Schulen mit dem Thema Klima und Umweltschutz beschäftigen mit dem Ziel, darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, dass jede(r) einzelne von uns seinen Beitrag zum Klimaschutz leistet. Die Aktionen sind vielfältig und reichen von der Ausbildung der SchülerInnen zu EnergiedetektivInnen bis hin zu Radio- und Fernsehworkshops, einem Repaircafe sowie einem Zeitungslabor, bei dem die Kids in die Rolle von Reportern schlüpfen werden.

Gleich zu Projektstart setzten die Kinder ein sichtbares Zeichen mit LandArt-Kunstwerken, die gemeinsam mit Naturpädagoginnen gestaltet wurden. „Landart“ bezeichnet das künstlerische Arbeiten in und mit der Natur. Es werden ausschließlich Materialien verwendet, die vor Ort gefunden werden. Die VS Oberwang, welche das Kunstwerk am Lebensroasweg gestaltete, hat auch „Müll“ symbolisch in das Kunstwerk miteingebaut mit dem Ziel, dass BesucherInnen diesen nach und nach durch Naturmaterialien ersetzen und den aus dem LandArt-Objekt mitgenommenen Müll entsprechend entsorgen. So hat jede(r) die Möglichkeit, ein klares Zeichen für den Klimaschutz zu setzen.

DCIM100GOPROGOPR0715.JPG

DCIM100GOPROGOPR0719.JPG

DCIM100GOPROGOPR0712.JPG

DCIM

DCIM

DCIM

DCIM

DCIM

DCIM100GOPROGOPR0598.JPG

DCIM100GOPROGOPR0626.JPG

DCIM100GOPROGOPR0631.JPG

DCIM100GOPROGOPR0641.JPG

DCIM100GOPROGOPR0641.JPG

DCIM100GOPROGOPR0642.JPG

DCIM100GOPROGOPR0647.JPG

DCIM100GOPROGOPR0665.JPG



Homepage2

Die Europäische Mobilitätswoche wird im Mondseeland zelebriert

Die Gemeinden, die Radfahrbeauftragten und die KEM Mondseeland haben sich auch dieses Jahr etwas für die Europäische Mobilitätswoche einfallen lassen – den MOBILITÄTSTAG MONDSEELAND. Gleich zwei Schwerpunkten wurde Aufmerksamkeit geschenkt – dem Radfahren und der Elektromobilität. Nicht nur das sonnige Wetter, sondern auch die Einwohner der Region zeigten sich in diesen Tagen den Themen besonders zugewandt. Das Ziel beim Mobilitätstag ist, das Bewusstsein mit Aktivitäten wie diesen zu stärken und die Menschen dazu zu bewegen, wieder häufiger auf andere Formen der Mobilität umzusteigen.

Homepage3Homepage 1

Homepage11Homepage13 _MG_3694 (2)

Homepage8Homepage5

Homepage4   Homepage0

Homepage18 Homepage17

Homepage16 Homepage14

Homepage12   Homepage10

Die E-Mobilität und das Fahrrad flossen in die vielfältigen Programmpunkte und Stationen des Mobilitätstages ein. Um 13 Uhr trafen sich die ersten eifrigen Radler bereits am Marktplatz in Mondsee, um dann gemeinsam das Fest in Loibichl in der Gemeinde Innerschwand „zu stürmen“. Dort gab´s um 14 Uhr eine offizielle Begrüßung, bei der Bürgermeister Alois Daxinger dem neu gestalteten zentralen Parkplatz im Ort sowie einer neuen Elektroladestation offiziell ihrer Bestimmung übergab.

Im Anschluss durften die BesucherInnen von jung bis alt Straßen bemalen, Elektroautos und Elektromopeds testen, einige Kurven auf dem Hoverboard oder dem Fahrradparcours drehen, Überraschungs-Turnsackerl und andere Geschenke abholen, kleine Reparaturen und eine Grundreinigung des eigenen Fahrrades durchführen oder sogar den eigenen Blutzucker und Blutdruck vom Roten Kreuz messen lassen. Die meisten nutzten den Nachmittag auch für ein Pläuschchen mit den Gästen oder den Experten hinter den Info-Ständen und genossen die warme Spätsommersonne.



Microsoft Word - Stellenausschreibung Geschäftsführung_a4

Stellenausschreibung – LEADER-Geschäftsführung

Die LEADER Region FUMO sucht Verstärkung!

Microsoft Word - Stellenausschreibung Geschäftsführung_a4



KEM-ma-zam

KEM ma zam – Sendung Nr. 27 – KEM Mondseeland wieder live am Start

In der 27. Ausgabe der Radiosendung „KEM ma zam“ durfte die KEM Mondseeland wieder gemeinsam mit den beiden Radiomachern Sabine Watzlik von der KEM Vöckla-Ager sowie Christian Hummelbrunner von der KEM Regatta und KEM Traunsteinregion im Freien Radio Salzkammergut live auftreten!

Im Außenstudio des Freien Radio Salzkammergut, dem Radionest Vöcklabruck, wurde unter anderem über die Arbeit mit Schulen und Kindern zu den Themen Klima und Energie, die Entstehung des Unterrichtsheftes „Auf dem Weg zum Mobilitätsexperten“, Klimaschulenprojekte sowie über die mutige Greta Thunberg und den Fridays for Future-Bewegung gequatscht.

Hier zum Nachhorchen: https://cba.fro.at/422930

Foto

 

 



IMG_6970

GIRO TO ZERO macht Station beim 24. Oberhofner Dorffest

Girotozero machte nun endlich auch in der KEM Mondseeland Halt! Mit ihren bereits bundesweit bekannten Lastenrädern fuhren unsere beiden KEM-Helden Simon Klambauer und Herwig Kolar ins Oberhofner Dorffest ein, wo sie von der Obfrau der KEM Mondseeland und Bürgermeisterin von Oberhofen Elisabeth Höllwarth-Kaiser und den anderen Bürgermeistern der Region freudig empfangen wurden.

Ganz besonderer Dank gilt den beiden Radlern, die unermüdlich für unser Klima kämpfen. Mit ihrer „Tour für Null CO2-Emissionen“ wollen sie auf die Relevanz für den Klimaschutz aufmerksam machen. In insgesamt 5 Etappen radeln die beiden fast 3000 km durch ganz Österreich! 

Bravo und weiter so, Simon Klambauer und Herwig Kolar!

IMG_6970

IMG_6966 (2)

Screenshot_20190812_121519

dav

dav



6c51cb1e-f9ee-377d-8a2a-1990694a7477

Hotel Eichingerbauer in Mondsee – Vorreiter für Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Der Eichingerbauer ist unter den Tourismusbetrieben im Mondseeland schon seit geraumer Zeit ein Energiepionier.

Regionale und saisonale Produkte zu verwenden, ist im Betrieb zu einer Selbstverständlichkeit geworden – die Bachforelle selbst geangelt und die eigene kontrollierte Jagd auf dem Schafberg, diese Merkmale sprechen für den Betrieb.

Eine sparsame Ressourcennutzung wird ebenso großgeschrieben, wobei Energie, Wasser und nachhaltige Abfallwirtschaft die wesentlichen Stichworte sind. Holz aus dem hauseigenen Wald kann beispielsweise für die Hackschnitzelheizung, welche 2006 eingebaut wurde, verwendet werden.

Auch bei Bauweise und -material gilt das Landhotel als Oberösterreichweiter Vorreiter, denn der gesamte Bau von 21 neuwertigen Zimmern im Jahr 2014 erfolgte zu 100 % in Holzbauweise, was ganze vier Stockwerke und sogar den Liftschacht betrifft. Alle weiteren Bauwerke wurden in massiver Ziegelbauweise (50 cm) errichtet. Dabei richtete man besonderes Augenmerk auf die vollständige Vermeidung von Plastik- oder Styroporisolierungen.

Zudem wurde am 01.01.2017 eine 30 kWp-PV-Anlage auf dem Dach der Tennishalle installiert, wodurch aktuell bisher 80.300 kWh selbst erzeugt und dadurch 40.150 kg CO2 für die Umwelt eingespart werden konnten. Der eigens erzeugte Strom wird seit 4 Jahren zum Laden eines Elektroautos genutzt. Auch 5 E-Bikes stehen für Gäste und Mitarbeiter des Hauses zur Verfügung, wodurch auch eine umweltschonende Mobilität für das Hotel einen hohen Stellenwert einnimmt.

Eichingerbauer_2 (2) eichspa-aussenpool-liegen-liegewiese-berge-drachenwand-schober-relaxen-eichingerbauer-2015 (2) schafbergstube (2)
Abbildungen: PV-Anlage auf dem Dach der Tennishalle; Wellnessbereich außen; Holzbauweise (Quelle: Eichingerbauer)

Ganz besonders sind auch zwei weitere Aspekte hervorzuheben, einerseits die vollständige Umstellung auf LED-Beleuchtung, die bereits vor 10 Jahren vorgenommen wurde, sowie auch der Einbau eines sogenannten „Spannungssenkers“. Diese sehr einfache und für jeden Betrieb umsetzbare Maßnahme reduziert die Netzspannung von 230-245 auf 220 Volt, womit elektrische Geräte aufgrund der technischen Entwicklung auch auskommen und durch die geringere Spannung sogar teilweise langlebiger sind. Zu rechnen ist dabei mit Anschaffungskosten von rund 15.000 €. Dank Förderungen schnell realisiert, konnten beim Eichingerbauer auf diese Weise 8-10 % Strom eingespart werden.

Um interessierten Betrieben aus allen Branchen, die im Mondseeland beheimatet sind, die umgesetzten Maßnahmen im Hotel näherbringen zu können, wurde direkt im Hotel ein sogenanntes Energiefrühstück in Kooperation mit der Klima- und Energiemodellregion Mondseeland organisiert. Dazu konnte der Energiesparverband als kompetenter Partner gewonnen werden, um BesucherInnen auf Expertenebene zu informieren und zu beraten. Die Veranstaltung fand großen Anklang, nicht zuletzt auch deshalb, weil wertvolle und jahrelange Erfahrungen der Familie Sperr an andere Betriebe der Region weitergegeben werden konnten.

IMG_2860 (2)  IMG_2871 (2)

Abbildungen: Energiefrühstück mit dem Energiesparverband OÖ und der KEM Mondseeland (Quelle: KEM Mondseeland)