Jährliches Archiv:2020

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KEM MONDSEELAND PRÄSENTIERT KLIMASCHUTZ-VORBILDBETRIEB „REINHALTUNGSVERBAND MONDSEE-IRRSEE“

Die Klima- und Energiemodellregion Mondseeland ist eine von über 90 Modellregionen in ganz Österreich, die jeweils in ihrem Gebiet Energie- und Klimaschutzthematiken vorantreiben und in der Bevölkerung sichtbar machen. Die KEM Mondseeland gibt es nun bereits seit 3 Jahren und wird von Managerin Stefanie Mayrhauser seit Mai des heurigen Jahres durch eine erneute 3-jährige Umsetzungsphase bis 2022 geführt. Ihr ist es ein großes Anliegen, Vorreiter im Bereich Ökologiebewusstsein der Bevölkerung vorzustellen und diese stärker ans Tageslicht zu bringen, um einen notwendigen Wertewandel zu beschleunigen. Dieses Umdenken ist im Sinne des Klimaschutzes notwendig, denn aktuell überschreiten die Klimaschutzwerte den vorgeschriebenen der Regierung noch um ein Vielfaches.

Die Seenreinhaltung durch Schutz des Grundwassers in Österreich ist ein gelebtes Paradebeispiel für Umweltschutz, so auch im Mondseeland und seinen beiden charakteristischen Gewässern. Der Mondsee und Irrsee stehen heutzutage für eine hohe Lebensqualität, da der notwendige Handlungsbedarf, die Sammlung und Reinigung des Abwassers, vor Jahrzehnten rechtzeitig erkannt und über alle 7 Gemeinden des Mondseelandes hinweg intensiv in Angriff genommen wurde. Nicht zuletzt ist dies der Grund, warum die Salzkammergut Seen ein internationales Aushängeschild für ausgezeichnete Badewasserqualität geblieben sind. Vor über 40 Jahren wurde der Reinhaltungsverband Mondsee-Irrsee auf Basis eines gestiegenen Verantwortungsbewusstseins gegenüber der Umwelt und der nachfolgenden Generationen gegründet.

47 Kilometer Verbandskanäle, 70 Pumpwerke, 210 Kilometer Ortskanäle, 22 Kilometer Seeleitungen, drei Regenklärbecken, eine Verbandskläranlage, eine Fäkalienübernahmestation in allen Mondseeland-Gemeinden – der RHV sorgt durch ein funktionierendes Zusammenspiel der vielen Elemente, deren laufende Instandhaltung und Betreuung, für die Herstellung einer Kanalisation sowie für eine hervorragende Abwasserentsorgung. All diese Faktoren und die hohe Klärleistung bewirken einen sehr guten Zustand der Wasserreinheit des Mond- und Irrsees. Die Qualität der Arbeit steht und fällt jedoch mit einem gut ausgebildeten Team – fünf Vollzeit- und vier Teilzeitmitarbeiter beschäftigen sich mit dem langfristigen Erhalt unserer Gewässer sowie dem Schutz unserer Natur und Umwelt.

Daraus resultierte auch sehr bald die Nutzung des in der Abwasserreinigung schlummernden Potentials. Der RHV erkannte das Erfordernis der Nutzung erneuerbarer Energien und begann, die Faulgase aus der Abwasserreinigung für ein neues Blockheizkraftwerk zu verwenden. Die Abhängigkeit von Fremdenergie und fossilen Energieträgern konnte somit nachhaltig reduziert werden. Darüber hinaus legt man stets Wert darauf, das Bewusstsein der BürgerInnen zu steigern, sodass jeder Haushalt zu sauberem Wasser beiträgt – Wie kann ich Wasser sauber halten? Auf welche Chemikalien sollte ich im Haushalt verzichten? Warum gehören Speisereste nicht in die Toilette? Hier steht die Aufklärung der Bevölkerung stark im Vordergrund, um die Umwelt nachhaltig zu schützen.

In puncto Umweltbewusstsein setzte der RHV noch einen weiteren Schritt – seit 2008 betreibt der Verband bereits ein erfolgreiches Lastenmanagement, also die aktive Steuerung des Stromverbrauches. Zur Stromerzeugung installierten die Experten außerdem zwei Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von 27 kWp auf dem Dach der Rechenguthalle sowie 62,4 kWp auf der Pressgutlagerhalle, wobei die Inbetriebnahme der größeren im Oktober 2016 erfolgte. Insgesamt ergibt das eine Eigenstromabdeckung von mehr als 60 Prozent. Der gesamte Jahresstromverbrauch der Kläranlage beträgt rund 700 MWh.

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Fotos: Reinhaltungsverband Mondsee-Irrsee (Quelle: KEM Mondseeland 2019)

 

 



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Österreich radelt! Mitradeln und gewinnen!

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Die Aktion „Oberösterreich radelt“ hat nun verspätet mit 1. Mai gestartet! Sowohl bei der täglichen Frischluftration, als auch bei den notwendigen Fahrten für Einkauf oder Beruf ist Radfahren die beste Wahl für Umwelt und Gesundheit, da es keine Schadstoffe emittiert und Kreislauf und Lunge stärkt. Wir haben uns daher dazu entschieden, die Radelkilometer-Eintragung auf https://oberoesterreich.radelt.at// zu öffnen und die Gewinnspiele beginnen zu lassen – als Dankeschön an alle, die sich auf ihren notwendigen und möglichen Wegen für das Rad entscheiden!

So meldest du dich für die Aktion „Oberösterreich radelt 2020“ an:

  • Einsteigen bei https://oberoesterreich.radelt.at//
  • Registrieren/Einloggen zur persönlichen Seite
  • Unter „laufende Aktionen“ für „Oberösterreich radelt 2020“ anmelden

Gewinnspiel #anradeln 

„Österreich radelt“ verlost unter dem Motto #anradeln im Mai 300 Preise (z.B. Fahrradschlösser, Luftpumpen) unter den registrierten Teilnehmenden, die von 1. bis 31. Mai 2020 mindestens 50 Kilometer zurückgelegt haben. Auch das Radel-Lotto startet. Dabei verlosen wir im Zeitraum Mai bis September 2020 insgesamt 16 E-Bikes, Falträder und Citybikes. Für beide Aktionen ist keine separate Anmeldung notwendig. Details dazu: https://oberoesterreich.radelt.at//gewinnen

 

Die Aktion „Oberösterreich radelt zur Schule“ muss leider noch warten. Wir informieren die Schulen sobald ein Startzeitpunkt in Aussicht steht.

Hinweis für Veranstalter: Unter https://handbuch.radelt.at/veranstalter/ gibt es ein Handbuch zur Betreuung der TeilnehmerInnen und Anleitungen zu häufig gestellten Fragen.

 

WIR WÜNSCHEN EUCH VIEL SPAß BEIM RADELN! 

 



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Energiespartipp von Schülern Nr. 4 & 5

Diesmal zeigen euch INOLA und INES der 4b der UNESCO NMS Mondsee, wie man Energie spart

  • Inola hat für euch zwei tolle Rezepte für SELBSTGEMACHTE NATURKOSMETIK – gut für euch, gut für die Umwelt und gut gegen Langeweile!
  • Der Wäschetrockner ist wirklich praktisch – für unsere Umwelt ist es aber wesentlich besser, wenn wir die WÄSCHE auf der Wäscheleine TROCKNEN lassen!

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Dorfbox Krispl

UNSERE NAHVERSORGER RUND UM DIE KEM ALS HELDEN IN DER KRISENZEIT

Neu geplant, erweitert, traditionell und langjährig bestehend – Nahversorger rund um die KEM Mondseeland werden immer wichtiger. Gerade jetzt, wo wir uns in häuslicher und physischer Distanz zueinander befinden, spüren wir das besonders und wissen unsere Regionalversorger mehr denn je zu schätzen. Aktuell gibt es viele Ideen und Anfragen zur Nahversorgung mit regionalen Produkten an das Regionalentwicklungs-Management.

Im MONDSEELAND bewährt sich einerseits Traditionelles, wie der Bauern- und Wochenmarkt, das „Mondseelamm“ und viele andere regionale Produzenten zeigen. Andererseits springt man hier auch bereits auf den Trend hin zu regionalen Verkaufsautomaten auf.

Wochenmarkt Mondsee

Im Mondseeland findet der traditionelle Wochenmarkt immer samstags von 08:00 – 12:00 Uhr mitten im Zentrum der Marktgemeinde Mondsee statt. Von Käse, Obst und Gemüse, Honigprodukten, Lamm über Wurst- und Speckwaren, Brot und Gebäck, Fleisch- und Wurstprodukten sowie Schnittblumen kann man viele verschiedene Waren aus dem Mondseeland sowie darüber hinaus kaufen.

Verkaufsautomaten zur Selbstbedienung
24 h, 7 Tage die Woche

  • Biobauernhof Aubauer in St. Lorenz: Milchprodukte, Fleischwaren
  • „Metzgerei to go“ in Zell am Moos – Fleischwaren direkt bei der Dorfmetzgerei Langwallner,
  • Mondseelamm Ebner in St. Lorenz: Lammfleischprodukte direkt am Hof in Plomberg
  • Milchtankstelle bei der Teufelsmühle in Keuschen/St. Lorenz : frische Rohmilch

Das Potential aufgrund der steigenden Nachfrage haben auch Johann Fagerer und Denise Ploner im Raum Gaißau-Krispl, Ebenau und in den umliegenden Gemeinden in der FUSCHLSEEREGION erkannt. Mit Hauszustellungen, wöchentlichen Standplätzen sowie einem Wochenmarkt in den Ortskernen und der sogenannten „Dorfbox“, einem Selbstbedienungsladen in Krispl, füllen sie seit einiger Zeit eine Lücke, welche zu schließen bis vor Kurzem für manche BürgerInnen noch zweifelhaft erschien. Die Dankbarkeit der BewohnerInnen zeigt sich hier besonders vor dem Hintergrund, dass man die letzten Jahre laufend mit Skilift-, Betriebs- und Geschäftsschließungen zu kämpfen hatte.

LEADER-Projekt „Nahversorgt Ebenau-Gaißau“:

Neben einer Hauszustellung und einem Wochenmarkt (immer donnerstags in Ebenau und freitags in Gaißau) findet außerdem monatlich ein Monatsmarkt in beiden Orten statt (jeden ersten Samstag im Monat in Ebenau, jeden zweiten in Gaißau ab April). Es gibt regionale Produkte vom Metzger, Kasladen, Gemüsehändler, selbstgemachtes Brot u.v.m.

Nahversorgt Ebenau-Gaißau

Foto: LEADER-Region FUMO 2020

Dorfbox Krispl – „Frisches aus der Region“:

Dorfbox: Im und vor dem 15 m² kleinen Selbstbedienungsladen kommt nicht nur das Dorf zusammen, es gibt auch alle wichtigen Nahrungsmittel für die Grundversorgung sowie etliche regionale Produkte,  Süßspeisen oder einen frischen Leberkäse.

Öffnungszeiten: Mo-Fr: 07:00 bis 19:00 Uhr und Sa: 08:00 – 17:00 Uhr; Gaißau 76, 5425 Krispl

Dorfbox Krispl

Foto: LEADER-Region FUMO 2020



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7. REGMO-Generalversammlung beim Seewirt

Alle zwei Jahre erfolgt das Zusammenkommen der REGMO-Mitglieder zur Generalversammlung – ebenso gibt es alle 2 Jahre Neuwahlen. Die 7. REGMO-Generalversammlung vergangenen Mittwoch fand in der Gemeinde Zell am Moos beim Seewirt statt – mit vielen Besuchern, vielen vorgestellten Projekten, Neuwahl des Vorstandes und natürlich gutem Essen.
Wie sich im Rahmen der Wahl herausstellte, hat sich der alte Vorstand bewährt, denn die meisten Mitglieder blieben erfreulicherweise in ihrer Funktion erhalten!
Obfrau: Bgm. Elisabeth Höllwarth-Kaiser
Obfrau-Stv.: Bgm. Johann Dittlbacher
Kassier: Bgm. Josef Wendtner
Schriftführer: Bgm. Alois Daxinger
Ganz herzlich möchten wir die neuen Vorstandsmitglieder Elisabeth Schlemper (Landwirtschaft/Umwelt), Herta Wiedlroither (Tourismus), Margarethe Nussbaumer (Kultur/Bildung/Soziales/Frauen/Jugend) und Hans-Peter Pfeffer (Wirtschaft) im Verein begrüßen! Wir freuen uns sehr auf die künftige Zusammenarbeit. Bedanken möchten wir uns außerdem bei Carina Grabner und Siegfried Gaderer, die uns jahrelang mit ihrer Unterstützung begleitet haben und im Rahmen der Versammlung dem Verein ihren Rücktritt bekanntgegeben haben.
Hier noch zwei der Präsentationen zu unseren Projekten zum Nachschmökern:
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Foto: Mitglieder der REGMO im Rahmen der 7. GV beim Gasthof Seewirt (REGMO 2020)
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Klimaschulen geben Vollgas!

Das ganze Schuljahr beschäftigen sich die VS TILO, VS Oberwang und die UNESCO NMS Mondsee mit insgesamt über 130 Schülern mit den Themen Klima und Umweltschutz – diesmal mit ganz besonderen Methoden, die dabei helfen sollen, die allgemeine Bevölkerung aufmerksam zu machen! Hauptbereiche sind ein Film- und Fotoworkshop und ein Zeitungslabor. Kombiniert mit Exkursionen zum Fotohof Salzburg, den Salzburger Nachrichten und dem ORF Landesstudio sollen die TeilnehmerInnen lernen, wie sie Themen medial verbreiten und intensiv darauf aufmerksam machen können.

Im Fotoworkshop im Fotohof wurde den Kindern gezeigt, wie sie das Thema Klimaschutz gekonnt in Szene setzen können. Zu den vier Themenfeldern Mobilität, Lebensstil, Abfall und Ernährung wurden unter professioneller Anleitung von Fotograf Herman Seidl jede Menge tolle Fotos geschossen. Der Fotograf war begeistert, wie gut die Kinder den Arbeitsauftrag umsetzten. Die besten Bilder wurden gemeinsam ausgewählt – nun wird ein Klimaschutz-Memoryspiel erstellt, so beschäftigen sich die Kinder nachhaltig mit dem Thema.

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Zu Besuch bei den Salzburger Nachrichten – Bericht von Sherin, Lena und Magdalena aus der VS Oberwang
Am 12. Februar 2020 waren die beiden vierten Klassen der VS Oberwang zu Besuch bei den Salzburger Nachrichten. Als Erstes erzählte uns ein Redakteur etwas über die Zeitung. Wir erfuhren zum Beispiel, dass die Zeitung im Jahr 1945 nach dem Zweiten Weltkrieg von Amerikanern gegründet wurde. Als nächstes erklärte uns eine Frau, wie eine Zeitung zusammengesetzt wird und woher die Redakteure die Informationen für ihre Berichte bekommen. Danach gingen wir in die Druckerei. Dort sahen wir Roboter und große Maschinen, die die Zeitungen jede Nacht herstellen. Zum Schluss gab es eine sehr leckere Jause mit Apfelsaft, Orangensaft und Brezeln. Es war ein sehr aufregender Tag.

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Das ganze Jahr über berichten die Kinder außerdem selbst in den Gemeindenachrichten, was sich bei ihren Schulprojekten getan hat und welche Aktionen stattgefunden haben.

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KEM Mondseeland präsentiert Klimaschutz-Vorbildbetrieb „STS Fertigteile GmbH“

Die Klima- und Energiemodellregion Mondseeland ist eine von über 90 Modellregionen in ganz Österreich, die jeweils in ihrem Gebiet Energie- und Klimaschutzthematiken vorantreiben und in der Bevölkerung sichtbar machen. Die KEM Mondseeland gibt es nun bereits seit 3 Jahren und wird von Managerin Stefanie Mayrhauser seit Mai des heurigen Jahres durch eine erneute 3-jährige Umsetzungsphase bis 2022 geführt. Ihr ist es ein großes Anliegen, Vorreiter im Bereich Ökologiebewusstsein der Bevölkerung vorzustellen und diese stärker ans Tageslicht zu bringen, um einen notwendigen Wertewandel zu beschleunigen. Dieses Umdenken ist im Sinne des Klimaschutzes notwendig, denn aktuell überschreiten die Klimaschutzwerte den vorgeschriebenen der Regierung noch um ein Vielfaches.

Gerade in den letzten Monaten hat vor allem ein Betrieb auf sich aufmerksam gemacht, welcher sich vor 18 Jahren in Oberwang, der jüngsten KEM-Mitgliedsgemeinde, niedergelassen hat und sich seither auf die Produktion von Treppen, Stahlbeton und Sonderteile aus Beton konzentriert. STS Fertigteile setzt schon seit vielen Jahren auf ein gutes Arbeitsklima und die laufende Modernisierung seiner Arbeitsplätze. Im persönlichen Gespräch mit Johann Staudinger, Firmenchef der „STS Fertigteile GmbH“ wird eines schnell deutlich – nicht nur der wirtschaftliche Faktor, sondern vor allem auch die Notwendigkeit aufgrund der Klimakrise veranlassten Staudinger zu seinen zahlreichen, bisher getätigten umweltrelevanten Investitionen. Genau diese Haltung unterscheidet STS Fertigteile von den meisten anderen Betrieben in der Region.

Erstaunlich ist, dass Maßnahmen wie die Anschaffung einer eigenen Biomasseheizung, die Umstellung auf LED-Beleuchtung oder der sukzessive Wechsel hin zu einem elektrifizierten Fuhrpark bereits 2006, also außergewöhnlich früh, gestartet wurden. Und das ist noch längst nicht alles – STS Fertigteile ließ Ende August 2019 die bis dato größte PV-Anlage in Oberösterreich auf einem Betrieb installieren. Mit 10 000 qm² Anlagenfläche produziert diese rund 1,4 GWh Strom jährlich, womit sich der Betrieb 75 % des Eigenbedarfs sichert und 350 Tonnen CO2 einspart. Finanziert und errichtet wurde das Vorzeigeprojekt von der Exkulsivreal 4you GmbH, betrieben wird die Anlage von „Mein Kraftwerk PV GmbH“, welche österreichweit bereits ca. 30 GWh Strom/Jahr produziert. Dabei mietet das Unternehmen die Dachfläche, welche sich aufgrund der besonnten Lage, Größe und Beschaffenheit bestens eignet, für 25 Jahre. Diese Maßnahme zieht neben dem Umweltaspekt auch positive Nebeneffekte mit sich: STS bezieht um rund 10 % günstigeren Strom, der sauber erzeugt wird, erhält Miete für das Dach und trägt keinerlei wirtschaftliches Risiko.

Staudinger erzählt auch – zurecht mit Stolz – von der Elektrifizierung in seinem Unternehmen. Auch sein Sohn Martin, welcher das am selben Standort ansässige und auf Betondruck spezialisierte Unternehmen „uniQum GmbH“ führt, tritt in die Fußstapfen seines Vaters. Fast alle Anlagen auf dem Firmengelände sowie Stapler und Transportplattformen werden elektrisch betrieben, sieben E-Autos und sechs E-Ladestationen stehen den Mitarbeitern zur Verfügung, genauso wie zehn E-Bikes für deren Arbeitsweg. Auch drei E-Busse werden für den Transport der Mitarbeiter verwendet.

Im Zuge des Interviews mit dem Firmenchef wird klar, wie hoch die Messlatte gelegt wurde, denn die bisher getätigten Investitionen in eine umweltbewusste Unternehmensführung sind beispielgebend für das ganze Mondseeland. Notwendig wären viel mehr Gewerbe- und Industriebetriebe, welche ihr großes Potential nutzen und dadurch die Umwelt schützen. Würde man die angestrebten Klimaziele erreichen wollen, müsste eine Verfünfzehnfachung der PV-Anlagen in Oberösterreich bis 2030 eintreten – von diesen sind wir noch weit entfernt.

 

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Fotos: PV-Anlage mit 10 000 m² Modulfläche (gerade bei leichter Schneeauflage sind die einzelnen Module sehr gut erkennbar); E-Fuhrpark; E-Ladestationen mit eigener Betondruck-Hülle; Beton-Unikate von uniQum (Quelle: KEM Mondseeland 2019)

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Energiespartipp von Schülern Nr. 2 & 3

Diesmal zeigen euch TOBIAS und ALEXANDER der 4b der UNESCO NMS Mondsee, wie man Energie spart!

  • Was muss ich beim KAFFEE- UND WASSERKOCHEN beachten?
  • KÜHLSCHRANK ABTAUEN? Wie geht das? -> hierzu gibt’s sogar eine Fotoreihe, die euch Schritt für Schritt zeigt, wie das geht!

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Tobias_Küchengeräte

 



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Energiespartipp von Schülern – Nr. 1

Im Rahmen des Projektes „Mondseelandkids für Klimaschutz“ haben sich SchülerInnen der Unesco NMS Gedanken gemacht, wie wir im täglichen Leben Energie sparen können. Wir geben diese Tipps nun regelmäßig an euch weiter! Die heutige Energiespar-Idee kommt von Leon:

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