Kategorie:News

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TEILE 22 – 26 – „GUT ZU WISSEN – NACHHALTIG IM MONDSEELAND“

Zusammenarbeit in der Region steht für uns an oberster Stelle – und dank der Idee des Tourismusverbandes Mondsee-Irrsee wurde ein Weg gefunden, einmal mehr die Kräfte zu bündeln! 1 x wöchentlich wird vom Tourismusverband MondSeeLand der Fokus auf Wissenswertes rund um Nachhaltigkeit im Mondseeland gelegt – dazu gibt es jeweils kurze Videoclips!
In den Teilen 22 – 26 wurden wieder viele interessante Infrastrukturen des Mondseelandes, ohne die es zum Teil unsere Heimat in der uns bekannten Form gar nicht gäbe, Forschungseinrichtungen und Vereine vor den Vorhand geholt!
Teil 22 – Kompostierung Schwaighofer:
https://www.youtube.com/watch?v=wZKL4qPdxhA
Teil 23 – Die Mondsäer:
https://www.youtube.com/watch?v=0t8R2kWiGDk&t=2s
Teil 24 – Wasserversorgung:
https://www.youtube.com/watch?v=BSExrQQybs0
Teil 25 – Forschungslabor Wald:
https://www.youtube.com/watch?v=WVadFaECqDo
Teil 26 – Institut für Gewässerökologie:
https://www.youtube.com/watch?v=IKABDVBZagM
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Einladung Infoveranstaltung_Carsharing für Gemeinden

CARSHARING-Info für Gemeinden – ONLINE!

Das „e-Daxi“ in Innerschwand ist das 1. CARSHARING in der KEM Mondseeland und in der Leader Region FUMO >>> die Anmeldezahlen sprechen für sich -> das System ist schon sehr gut angelaufen und wird entsprechend genutzt!

Aktuell stellen wir uns und auch einzelne Gemeinden sich die Frage, ob künftig mehrere CARSHARING-Standorte in der REGMO und FUMO Sinn machen würden -> eventuell sogar ein gemeindeübergreifendes System, welches gemeinsam beworben und langfristig genutzt werden könnte. Deshalb organisieren die KEM Mondseeland gemeinsam mit der Klimaschutz- und Mobilitätsmanagerin Nadine Guggenberger und Katharina Illek vom ÖPNV Flat 1 (Fuschlseeregion, Wolfgangsee, Hallwang, Eugendorf…) einen ONLINE-Info-Abend zum Mobilitätsschwerpunkt:

ONLINE Infoabend: CARSHARING-INFO – Auto TEILEN statt BESITZEN – Einführung von Sharing-Systemen

Termin: Montag, 29. November 2021, 19:00 bis ca. 20:30 Uhr

ONLINE-Veranstaltung:  Zoom-Link -> https://tinyurl.com/trzeh36b (siehe Einladung im Anhang)

Programm: Antworten zu Fragen wie „Was ist Carsharing und welche Vorteile bringt es für die Gemeinden?“ & „Was sollte bei der Umsetzung beachtet werden?“ liefern im Rahmen der Veranstaltung unsere Mobilitätsspezialisten David Knapp und Volker Adamietz. Neben Praxisbeispielen aus unseren Regionen überlegen wir auch, wie ein regionsübergreifendes Carsharing ausschauen könnte!

Einladung Infoveranstaltung_Carsharing für Gemeinden



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KLIMASCHULEN aus dem Mondseeland starten durch!

Nachdem im letzten Schuljahr das aktuelle Klimaschulenprojekt „Ois do im Mondseeland“ aufgrund der coronabedingten Schulschließungen ausgesetzt werden musste, konnte nun mit allen teilnehmenden Schulen das Projekt erfolgreich gestartet werden. So stellten sich beispielsweise die SchülerInnen der SMS Mondsee im Rahmen eines Waldtages die Frage, welchen Temperaturanstieg ein 100jähriger Baum in den letzten 30 Jahren miterlebt hat. Sie waren verblüfft von der Tatsache, dass dieser unglaubliche 1,3 Grad beträgt. Die VS Zell am Moos setzte mit vereinten Kräften ein sichtbares Zeichen für Klimaschutz und signalisierte einmal mehr, dass dieser nur gemeinsam gelingen kann. Die VS Mondsee erfuhr im Klimabündnis-Workshop, was jeder einzelne von uns dazu beitragen kann, um seinen ökologischen Fußabdruck zu verringern und warum dies so wichtig ist. Unter anderem wurde über das nachhaltige Einkaufen von Kleidung gesprochen, wofür es in Mondsee seit einiger Zeit einen vorbildhaften Laden, den Carla-Shop, gibt. Um den Kindern begreiflich zu machen, worum es bei Second Hand-Mode geht, sammelten die jungen Klimaschützer zu klein gewordene Kleidung und nicht mehr benötigte Spielsachen für den Second-Hand Shop. Nun kann sich jemand anderer an den Sachen erfreuen.

Das Thema ökologischer Fußabdruck soll im Laufe des Schuljahres in allen 3 beteiligten Klimaschulen thematisiert und mit den Kindern erarbeitet werden. Dabei wird in Anlehnung an den neu gegründeten Naturpark im Mondseeland auch besonders auf die Bedeutung von regionalen Produkten und Rohstoffen hingewiesen und regionale Betriebe vor den Vorhang geholt. Die zahlreichen Projektaktivitäten finden ihren krönenden Abschluss in einem gemeinsamen „regionalen Fest“ am Ende des Schuljahres.

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Waldtag der SMS Mondsee (c) Technologiezentrum Mondseeland

Workshop „ökologischer Fußabdruck“ der VS Mondsee (c) KEM Mondseeland

Workshop „ökologischer Fußabdruck“ der VS Mondsee (c) Technologiezentrum Mondseeland

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Landart-Projekt VS Zell am Moos (c) KEM Mondseeland

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Fotos (c) KEM Mondseeland

 

 

 

 



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ECODRIVING-Tag der KEM Mondseeland & BürgermeisterInnen-Challenge

Am Ecodriving-Tag am Marktplatz Mondsee, organisiert von der KEM Mondseeland in Zusammenarbeit mit der Fahrschule Rastl, dem Bundesprogramm „klimaaktiv mobil“, Autohaus Hofer und Elektromobilitätsspezialisten Volker Adamietz standen strom- und spritsparendes Autofahren sowie Elektromobilität im Fokus. In einer „BürgermeisterInnen-Challenge“ zeigten die Ortschefs ihr Können im Energieeffizienten Fahren mit einem E-Auto. Die Aufgabe bestand darin, je gemeinsam mit einem zertifizierten Strom- und Spritspartrainer dieselbe Strecke abzufahren, woraufhin die Verbräuche und Durchschnittsgeschwindigkeit notiert und im Anschluss der Sieger der Runde gekürt wurde. Bgm. Andreas Hammerl belegte knapp vor Obfrau und Bgm. Elisabeth Höllwarth-Kaiser den 1. Platz und wurde somit zum Stromsparvorbild der Mondseelandgemeinden! Bis 16 Uhr hatten die BewohnerInnen der KEM Mondseeland am Marktplatz anschließend die Möglichkeit, ebenfalls Trainings zu absolvieren und Informationen zu E-Mobilität und E-Autos einzuholen – was auch gut genutzt wurde!

Bürgermeister-Challenge (c) KEM Mondseeland

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 Fotos: (c) KEM Mondseeland



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Mondseelandgemeinden setzen sich für alternative MOBILITÄTSLÖSUNGEN ein

Die BürgermeisterInnen des Mondseelandes sind sich einig – es braucht dringend alternative Mobilitätslösungen für BewohnerInnen und Gäste der Region! Anstatt tatenlos zuzusehen, setzen die Gemeinden aktuell nicht nur Zeichen für die Notwendigkeit einer Verkehrswende und die Umstellung auf E-Mobilität, sondern beschäftigt sich auch intensiv mit Alternativen zum Auto, Ergänzungen zum ÖPNV und Herausforderungen im Verkehr (v.a. Ausflugstourismus).

EIN BUSSHUTTLE ALS LÖSUNG – Der öffentliche Personennahverkehr, kurz ÖPNV, muss gerade in ländlichen und zersiedelten Gebieten künftig neu gedacht werden. Die letzten Monate zeigten intensiv, dass aktuelle, besonders herausfordernde globale Krisen massiven Druck auf unterschiedliche Gesellschaftsbereiche ausüben. Verhaltensänderungen der Menschen bilden die Basis für neue Wege, aber nicht, ohne die notwendigen Strukturen und Angebote dafür zu schaffen. Dass der traditionelle, starre Linienverkehr des ÖPNV nicht mehr zeitgemäß ist und die Bedürfnisse der Bevölkerung keineswegs abdeckt, wurde mit den Gemeinden schon seit längerer Zeit intensiv diskutiert. Die Digitalisierung ist parallel zu unserem Verkehrssystem weiter fortgeschritten und bietet nun maßgeschneiderte, effiziente und vergleichsweise kostengünstige Möglichkeiten. Der FUMObil-Masterplan (LEADER-Projekt) bietet vielfältige Möglichkeiten zur Reduktion des Verkehrs für die FUMO-Region. Die Gemeinden, welche bereits Grundsatzbeschlüsse zum geplanten Vorhaben gefasst haben, streben die Umsetzung eines On-Demand-Rufbussystems, also ein Shuttlesystem auf Abruf, für kommendes Jahr an. Dabei werden Haltepunkte quer über die Region gelegt, wodurch auch bisher noch nicht erschlossene Bereiche erreichbar werden. Wie das funktioniert? Kurz erklärt ruft man das Shuttle über eine App oder lässt es rufen, wartet maximal 30 Minuten mit genau definierter Ankunftszeit, bezahlt je nach Auslastung während der Fahrt und wird zum gewünschten Haltepunkt innerhalb der Region gefahren. Genau das wollen die BürgermeisterInnen des Mondseelandes in enger Abstimmung mit der LEADER-Region FUMO, KEM Mondseeland/REGMO, dem Tourismusverband Mondsee-Irrsee und dem Mobilitätsmanagement RMÖO nun genauer wissen. In einer breit angelegten Online-Infoveranstaltung im November 2021 mit 80 TeilnehmerInnen wurden BewohnerInnen des Mondseelandes intensiv über das Vorhaben aufgeklärt und offene Fragen professionell beantwortet! Im nächsten Schritt sollen die Kosten im Budgetplan der Gemeinden berücksichtigt werden.



Makerday 2 (c) LEADER-Region FUMO

2. FUMO-Makerday war wieder ein voller Erfolg!

Thomas weiß seit dem Kindergarten, dass er gerne Tischler werden möchte. Beim Makerday probiert er deshalb die Holzbaustation aus, bei der er in einer richtigen Werkstatt selbst sägen, schleifen, bohren und fräsen darf. Es gefällt ihm gut, jedoch macht ihm das Arbeiten mit der CNC-Fräsmaschine bei der Station „Hightech Fräsen“ ebenso viel Spaß. Auch das Arbeiten im Chemie-Labor ist für ihn beeindruckend, das hätte er selbst nicht gedacht. Bei der Radiostation bemerkt er, dass er sich beim Interviewen der anderen Besucher sehr geschickt anstellt und ihnen so manch interessante Antwort entlockt, obwohl er so etwas vorher noch nie gemacht hat. Thomas‘ Eindrücke vom 2. FUMO Makerday beschreiben gut, was die Veranstaltung so besonders macht: Durch das selbst Ausprobieren von verschiedenen Dingen sollen Interessen geweckt und Talente entdeckt werden. Die LEADER Region FUMO leistet mit der Veranstaltung einen wichtigen Beitrag zur Berufsorientierung, die Besucherzahlen sprechen für sich. Über 500 Interessierte fanden am 22. Oktober 2021 den Weg ins Werkschulheim Felbertal nach Ebenau, wo der Makerday zum zweiten Mal stattfand.

Höchst zufrieden zeigt sich auch Organisatorin Michaela Ellmauer vom Technologiezentrum Mondseeland: „Am schönsten sind die vielen glücklichen Gesichter bei den zahlreichen Stationen und das positive Feedback der BesucherInnen.“ Neben dem Werkschulheim, dass selbst mit einem großen Teil der Stationen vertreten war, konnten auch das Forschungsinstitut für Limnologie, das Freie Fernsehen und die Radiofabrik Salzburg, der Fotohof und Akzente Salzburg als Kooperationspartner gewonnen werden. Auch die Wirtschaftskammer Salzburg war mit einer Station vertreten, dort konnte man mit VR-Brillen in die Welt verschiedener Lehrberufe eintauchen. So wurde ein Bogen über eine Vielzahl unterschiedlicher MINT-Stationen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) gespannt, bei der jeder und jede nach Herzenslust experimentieren und ausprobieren durfte. Mit dem Projekt möchte die LEADER Region FUMO junge Menschen auf die vielseitigen beruflichen Chancen im MINT Bereich und auf das vorhandene Potential in der Region hinweisen und die Neugier an diesen Themen wecken, was sichtlich gelungen ist.

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Die FUMO lebt KLIMASCHUTZ!

So einfach wie diesen Herbst war es noch nie für die BewohnerInnen der Region, sich direkt in der Heimat über verschiedenste Aspekte des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung zu informieren.

WANDEL ERLEBEN, WANDEL GESTALTEN – AUF DEN SPUREN DES KLIMAWANDELS
Der Rundgang durch Mondsee, veranstaltet von den Klimaschutz-Initiativen Green Makes und KlimaWeitblick Thalgau gemeinsam mit der KEM MONDSEELAND, veranlasste Ende September an einem herbstlich sonnigen Nachmittag viele gleichgesinnte Menschen, sich im Rahmen des WELTWEITEN KLIMASTREIKS der informativen, kleinen Exkursion anzuschließen. Alles stand dabei im Zeichen des Wandels: Wie können wir Veränderungen der charakteristischen Ökosysteme unserer Heimat durch die Erderwärmung sehen und spüren? Wo „verstecken“ sich KlimaschützerInnen, die oft völlig unbeachtet bleiben? Mit offenen Augen und wertvollen Informationen von ExpertInnen der Region begab sich die 25-Personen-Klimagruppe auf eine kleine Entdeckungstour unter dem Motto „WALD, WIESEN, SEEN und IDEEN in ZEITEN DES KLIMAWANDELS“. Dabei erfuhren die TeilnehmerInnen nicht nur von innovativen, regionalen Ansätzen zur Klimawandelanpassung und Ökologisierung der Wirtschaft, sondern konnten sich auch untereinander austauschen!

VORTRAGSABENDE & KLIMA-CHALLENGE der PROJEKTGRUPPE KLIMAWEITBLICK THALGAU
Das LEADER-Projekt „KlimaWeitblick“ entstand aus dem Agenda-21-Prozess „Weitblick für Thalgau“. Eine engagierte und motivierte Thalgauer-Projektgruppe möchte viele Menschen für einen klimafreundlichen Lebensstil begeistern. Dazu liefern renommierte FachexpertInnen an den VORTRAGSABENDEN wertvolle Informationen, welche als Basis für die „KLIMA-CHALLENGE“ dienen sollen. Beim erfolgreichen Auftakt mit ORF-Wettermoderator Marcus Wadsak im Oktober wurden schon mehr als 100 ZuseherInnen mit eindringlichen Fakten zur Klimakrise konfrontiert. Ziel des gesamten Projektes ist es, eine Verhaltensänderung herbeizuführen und Erfahrungen beim privaten Klimaschützen zu sammeln.

KOPPLER KLIMAWOCHEN
Mit den KOPPLER KLIMAWOCHEN schuf die Gemeinde Koppl in Kooperation mit dem Salzburger Bildungswerk für Menschen aus Koppl und Umgebung eine einmalige Gelegenheit, sich über Klimawandel, Klimaschutz und Nachhaltigkeit zu informieren, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Dazu wurde eine großartige Auswahl an Vorträgen, Filmvorführungen, Ausstellungen, Kabaretts, Workshops usw. organisiert, welche eine große Zahl an BewohnerInnen erreichte.



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ECODRIVING-TAG der KEM am Marktplatz Mondsee

6 x kostenlose Sprit- und Stromspartrainings von der KEM/LEADER Region FUMO zu vergeben!

WANN? Freitag, 12.11.2021 ab 11 Uhr stundenweise Training mit zertifiziertem Trainer möglich (=Einzeltraining)

WO? Treff- und Startpunkt ist der Marktplatz in Mondsee

ABLAUF:

  1. Normale Fahrt (entlang einer bestimmten Strecke)
  2. Beratung
  3. Fahrt mit Anwendung der Tipps zum sparsamen Fahren (gleiche Strecke wieder)

WELCHES AUTO KANN MAN VERWENDEN?
Entweder ein E-Auto vor Ort (z.B. ID3 oder ID4) oder, wenn gewünscht, auch das eigene Auto!

Einfach gleich bei KEM Managerin Steffi Mayrhauser (kem@dasmondseeland.at) melden und Trainingsstunde reservieren!

Ihr könnt am 12. November auch den ganzen Tag (bis 17 Uhr) am Marktplatz in Mondsee vorbeischauen, E-Autos und E-Mopeds testen und euch beraten lassen zu E-Mobilität und Ecodriving von unseren Kooperationspartnern:

Autohaus Hofer & Co GmbH Fahrschule / RASTL Elektroautor.com / Alois Buchroithner / klimaaktiv

 

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Fichte ade in Mondsee?

Im Rahmen des Themenschwerpunkts „WALDZUKUNFT MONDSEELAND“ der KEM Mondseeland startete am Freitag, den 1. Oktober 2021, die Veranstaltungsreihe „KLIMAFITTER WALD“. Gemeinsam mit dem Bundesforschungszentrum für Wald (BFW), dem Klimabündnis OÖ und der Landwirtschaftskammer OÖ (LK OÖ) wurde für die Kleinwaldbesitzer*innen die Möglichkeit geschaffen, sich mit dem Klimawandel und den Auswirkungen auf ihren Wald auseinanderzusetzen. Gerald Steindlegger und Viktoria Valenta vom BFW sowie Johannes Wall von der LK OÖ begeisterten mit ihrem Know-How und ihren Erfahrungen über Auswirkungen, Prognosen, Baumarten- und Herkunftswahl sowie Handlungsoptionen und Empfehlungen für Waldbesitzer*innen!

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Allgemein betrachtet verspricht die Prognose des Klimaszenarios RCP 4.5 eine Temperaturerhöhung für den Raum Mondsee von 2,5°C. Entsprechend muss sich also auf so manchem bekannten Standort in unserer Region die Vegetation an die neuen Bedingungen anpassen. Des einen FREUD, des anderen LEID: Aus Sicht der Niederschlagsmengen wird das südliche Oberösterreich jedoch im Vergleich zu anderen Regionen mit Regen weiterhin begünstigt sein.

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Wie also schafft man als Waldbesitzer*in unter diesen Bedingungen einen Waldbestand, der dem Klimawandel ANGEPASST ist? Dieser und weiterer Fragen gingen im Zuge des Infonachmittags und Praxisvormittags Expert*innen des BFW und der LK OÖ näher auf den Grund!

Es beginnt schon bei der richtigen BAUMARTENWAHL

Genau genommen ist es eine Frage des exakten Standorts, abhängig von Bodengegebenheiten, Höhenlage und Exposition, welche Baumarten geeignet sind. Aufgrund der Risikominimierung ist auf mehrere Baumarten der Fokus zu legen. Empfohlen wird, sich an der POTENTIELL NATÜRLICHEN WALDGESELLSCHAFT (PNWG), die in der Mondseeregion typischerweise der Fichten-Tannen-Buchenwald ist, zu orientieren. Aber besonders unsere Fichte wird in den kommenden Jahrzehnten im Bestand abnehmen. Trotz günstiger Niederschlagsmengen hat die Fichte auch schon vor allem in den Jahren 2018 und 2019 entsprechenden Wasserstress gezeigt. Bäume, die längeren Trockenperioden standhalten und trotzdem auch marktwirtschaftlich für den Waldbesitzer/die Waldbesitzerin interessant sind, sind die Tanne und auch die Eiche. Wer also heute einen Baum pflanzt, muss an die Zukunft denken. Wetterextreme und die Wasserverfügbarkeit der Böden werden die allesentscheidenden Faktoren werden.

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PFLEGEMASSNAHMEN sind entscheidend…

Bereits in der Jungwuchs- und Dickungsphase müssen die ersten PLEGEMASSNAHMEN gesetzt werden, um einen stabilen Mischbestand zu schaffen. Besonderes Augenmerk ist auch auf weitere Einflussfaktoren wie Schädlingsbefall und Wildverbiss zu legen. Begünstigt durch das wärmere Klima vermehren sich die unterschiedlichen Schadinsekten besser. Durch die entstandenen optisch markanten Grenzen von Wald zu Kahlschlag zu Wiese und Ähnlichem gewinnt der Lebensraum, besonders jener des Rehwildes, mehr an Qualität. Dies begünstigt den Wildbestand, was wiederum zu erhöhten Verbiss führen kann. Gerade klimafitte Wälder brauchen Mischbaumarten, die, oftmals zum Leidwesen der Waldeigentümer, auch für das Wild sehr schmackhaft sind. Die Jagd kann hier zum Schlüsselfaktor werden. Beispielsweise konnte in manchen Regionen der Wildabschuss verdoppelt werden. Daraus resultierend ging der Verbiss zurück, die klimafitten Baumarten wurden gefördert, und es kam zu erhöhten Wildpretgewichten, bei gleichzeitigem Rückgang der Fallwildzahlen. Sozusagen eine Win-Win-Situation für Forst und Jagd.

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WALDBAUER sein HEISST, in GENERATIONEN zu denken!

Weiterführend ist es wichtig, nicht nur auf unterschiedliche Baumarten, sondern auch auf eine gemischte Altersklassenverteilung der Bäume zu achten, damit vom Keimling bis zum hiebsreifen Mutterbaum alle Stadien in einem Betrieb, oder wenn möglich, auch in einem Bestand vertreten sind. Das Belassen von Ästen, Rinden und Blättern im Wald dient der Düngung des Waldbodens und verspricht einen besseren Zuwachs und höheren Ertrag auf lange Sicht. Nicht zu vergessen ist aber auch der ökonomische Aspekt. Geld sparen heißt die Devise: Bereits bei der richtigen Verjüngungsmethode können einige 1.000 € für Aufforstung, Zaun und Pflege gespart werden. Dann bleibt auch noch genügend Kleingeld für die richtige Sicherheitsausrüstung im Wald. Natürlich gibt es auch dafür meist Zuschläge von der Sozialversicherung der Selbstständigen, kurz „SVS“, im Falle von Schadereignissen.

Nicht verzagen, FORSTWIRTSCHAFTSMEISTER fragen!

Und wer sich nun bewusst wird, dass sich die Arbeit für einen zukunftsorientierter Wald, wenn auch nur auf wenigen Hektar, mit dem Alltag schwer vereinbaren lässt, der greift am besten auf professionelle Fachkräfte aus der Region zurück. Als tatkräftige Unterstützung im Wald sind die beiden Forstwirtschaftsmeister Matthias Strobl (Zell am Moos) und Simon Strobl (St. Lorenz) im Rahmen der Veranstaltung vorgestellt worden. Beide Forstwirtschaftsmeister sind ausgezeichnete „Meister des Jahres OÖ“ geworden. Kontaktdaten der beiden erhalten Sie bei der KEM Mondseeland. Für weitere Informationen zum Thema Forst berät sie gerne die Landwirtschafskammer OÖ.

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…hier noch einige EINDRÜCKE vom PRAXISVORMITTAG und vom SCHULUNGSTAG mit Forstberater Andreas Krempl in einem Waldstück am Fuße des Kolomansberges: 

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PROFESSIONELLE JUGENARBEITER AB JETZT IM MONDSEELAND UNTERWEGS!

GUTE NACHRICHTEN! Die Jugendarbeit im Mondseeland im Rahmen des LEADER-Projektes „Entwicklung einer gemeinwesenorientierten Jugendarbeit im Mondseeland“ hat bereits diese Woche gestartet! Die Soziale Initiative gGmbH, welche im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe, dem Sozialministeriumservice sowie von Gemeinden und Städten Betreuung, Begleitung und Beratung von Kindern, Jugendlichen und Familien in ganz Oberösterreich anbietet, wurde für den Aufbau einer Jugendarbeit von der REGMO (Verein zur Regionalentwicklung Mondseeland) beauftragt.

Die beiden Jugendarbeiter*innen Yvonne Maringer und Uwe Westerkam haben wir in Vertretung für die FUMO und REGMO sogar schon kennenlernen dürfen :D! Sie sind ab nun in allen REGMO-Gemeinden (+ Unterach) unterwegs, um erste Kontakte mit den Jugendlichen und wichtigen Akteur*innen zu knüpfen. Wir waren begeistert, mit welchem Engagement und Ideenreichtum Yvonne und Uwe ihre Arbeit aufnehmen! -> Das sind ja schon mal wunderbare Voraussetzungen! 🙂

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