UNESCO-Welterbe Pfahlbau

Das Welterbekomitee der UNESCO nahm am 27. Juni 2011 Pfahlbauten und Relikte prähistorischer Siedlungen aus sechs europäischen Ländern in die Weltkulturerbeliste auf. Unter den 111 nominierten Stätten in den Alpen befinden sich fünf Fundstellen in Österreich, vier davon in Oberösterreich: Die Stelle „See im Mondsee", drei Fundstellen im Attersee und eine Stelle im Keutschacher See (Ktn.).

111 Pfahlbauten und Relikte aus prähistorischen Siedlungen sechs europäischer Länder wurden am 27. Juni 2011 vom Welterbekomitee der UNESCO in die Weltkulturerbeliste aufgenommen. Darunter befinden sich fünf Fundstellen in Österreich, vier davon in Oberösterreich: Die Fundstelle „See im Mondsee", drei Fundstellen im Attersee und eine Stelle im Keutschacher See (Ktn.).

 

Die Fundstellen sind die ersten archäologischen Unterwasser-Denkmäler mit dem begehrten Welterbe-Titel. Die Pfahlbaureste in Österreich stammen aus der Jungsteinzeit beziehungsweise Bronzezeit und haben sich unter Wasser bis heute erhalten.

 

Die Pfahlbauten sind das neunte UNESCO -Welterbe für Österreich, neben dem Zentrum der Stadt Salzburg (1996), Schloss und Park Schönbrunn (1996), Hallstatt (1997), Semmeringbahn (1998), Zentrum der Stadt Graz (1999), Schloss Eggenberg (2010), Kulturlandschaft Wachau (2000), Historische Zentrum Wien (2001) und dem Fertö-Neusiedler See (2001).

UNESCO Welterbe Pfahlbau-Aktivitäten in Mondsee

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Die Auszeichnung als Weltkulturerbe-Regionen veranlasst die beteiligten österreichischen Gemeinden am Attersee, Mondsee und Keutschacher See neue Initiativen zur Präsentation zu setzen.

 

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UNESCO-Welterbe Pfahlbaupavillons

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Im Rahmen eines LEADER-Projektes soll das UNESCO-Welterbe Pfahlbau am Attersee und Mondsee sichtbar und erlebbar gemacht werden. Dabei gehen die Regionen Attersee und Mondsee einen gemeinsamen Weg.  Das gemeinsame LEADER-Projekt umfasst folgende Maßnahmen:

  • Errichtung von drei UNESCO-Welterbe-Pavillons in den drei Welterbegemeinden Attersee, Seewalchen und Mondsee (Grundkonzept durch Planungsteam Arch. DI Franz Maul)
  • Marketingmaßnahmen
  • Qualifizierung von Welterbe-Vermittlern für touristische Führungen
  • Beschilderung „Welterbe-Pfahlbauten" an Autobahnen, Gemeindeeinfahrten und Straßen

 

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Pfahlbau Manuskript Mondsee: Weltkulturerbe "See"

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Bereits von 1960 bis 1984 fanden Pfahlbau-Untersuchungen durch das Bundesdenkmalamt, das Landesmuseum und den Heimatbund am Mondsee statt. Die Ergebnisse dieser Forschungen können im Österreichischen Pfahlbaumusuem in Mondsee besichtigt werden. Der Leiter der damaligen Pfahlbau-Untersuchungen des Bundesdenkmalamtes ab 1969, RegR Johann Offenberger, fasst heute die Ergebnisse seiner 25-jährigen Forschungstätigkeit zusammen. Das Manuskript "Weltkulturerbe See" hat RegR Johann Offenberger dem Heimatbund Mondsee zur Verfügung gestellt. Dieses kann ab sofort in den Mondseer Museen käuflich erworben werden.

Die Buchpräsentation fand am Samstag, 6. Oktober 2012 im Pfahlbaumuseum Mondsee statt.  ... zum Nachbericht

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