Am Sonntag, 25. September 2011 fand der 17. Tag des Denkmals in Oberösterreich statt und war heuer dem Thema "aus Holz" gewidmet. In Mondsee führten Mag. Anton Reisinger und die Denkmalpflegerin DI Mag. Eva Lettl durch das Freilichtmuseum. Der in Holzblockweise errichtete Bauernhof "Mondseer Rauchhaus" vereint Wohnhaus, Stall und Stadel. Besonders ist der fehlende Rauchfang. Der Rauch zieht frei durch das Dach ab und trocknet das im Obergeschoss gelagerte Getreide. Der Tag des Denkmals ist eine Veranstaltung des Bundesdenkmalamtes in Zusammenarbeit mit dem Land Oberösterreich, dem Verein Denkmalpflege in Oberösterreich und der Diözese Linz.
Die Marktgemeinde Mondsee und der Verein zur Regionalentwicklung Mondseeland (REGMO) präsentierten sich gemeinsam im Rahmen der OÖ. Ortsbildmesse mit einem Ausstellungsstand. Die 20. OÖ. Ortsbildmesse fand am Sonntag, 28. August 2011 in St. Wolfgang statt und stand unter dem Motto 25 Jahre Dorf- & Stadtentwicklung in Oberösterreich. 17.000 BesucherInnen wurden bei der Ortsbildmesse in St. Wolfgang geschätzt.
In einem theoretischen Einführungsvortrag wurden am 14.04.2011 um 19:30 Uhr im Veranstaltungsraum des Bauernmuseums Mondsee historische Weidezäune und Bauerngartenzäune vorgestellt. Am 14.05.2011 (neuer Termin) folgte der praktische Teil im Freilichtgelände des Mondseer Rauchhaus, in dem ein historischer Bauerngartenzaun im Areal des Freilichtmuseums aufgestellt wurde.
Eine Pionierleistung! Trotz schweren Zeiten nach dem zu Ende gegangenen Weltkrieg wurden im Mondseeland schon im Jahr 1947 Versuche unternommen, wenigstens eines der alten Rauchhäuser zu erhalten. Diese Bemühungen hatten schließlich durch großen Einsatz Erfolg und so konnte im Jahr 1960 in Mondsee das erste Freilichtmuseum Oberösterreichs eröffnet werden, das zweite auf dem österreichischen Staatsgebiet.
